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Schmuggler-Tour 18. September 2010 Tourrückblick
Beim morgendlichen Spaziergang mit seinem Hund kündete der beginnende Sonnenaufgang über den Eifelhöhen im Osten dem Tourorganisator an, dass den Tourteilnehmern ein wunderschöner Spätsommertag bevorstand und dass sonniges, trockenes Wetter die Gruppe durch die Ardennen in Deutschland, Luxemburg und Belgien begleiten würde.
Bis
auf das Team, das die weiteste Anreise aus Ostwestfalen bis in die
Eifel hatte, trafen die anderen drei Teams pünktlich am Treffpunkt
bei der Raststätte an der B-51 ein. Geduldig wartete man beim
Frühstück auf die noch fehlenden Freunde, bis diese das Verkehrschaos
rund um Köln und die darauf folgende Autobahnsperrung vor dem Erfttal-Dreieck
überstanden hatten und gegen Mittag, mit 1,5 Stunden Verspätung, am
Treffpunkt eingetroffen waren.
Gemütlich cruisten wir dann über die Höhen der deutschen Ardennen in das Tal der Our in Luxemburg und bogen etwas später rechts ab, überquerten in Serpentinen mehrere hohe Bergrücken und erreichten im Tal den Fluss Sauer. Der Wettergott spielte auch weiterhin mit und die Freunde hatten den ganzen Tag ein sehr schönes spätsommerliches Wetter und trockene Strassen, die man fahrerisch wieder einmal so richtig geniessen konnte, da der Verkehr minimal war.
Unterwegs tankten wir unsere Roadster noch preisgünstig für € 1,15 / Liter Super in Luxemburg auf und versorgten uns mit Kaffee und Zigaretten in den erlaubten Mengen.
Im einem weiten Bogen führte die kurven- und abwechslungsreiche Route wieder zurück ans Ufer der Our und dort an den geschichtsträchtigen Ort "Trois Frontiers" im Dreiländereck von Deutschland, Belgien und Luxemburg. Hier wurde im Jahr 1957 die EWG beschlossen.
Natürlich wurden dort die Roadster abgestellt, und die vier Teams schlenderten zu den grossen Findlingen, die dort für die damals beteiligten Staaten stehen. Aus jedem Land (Luxemburg, Belgien, Niederlande, Frankreich und Deutschland) wurde ein Findling an diese Stelle im Tal der Our gebracht und mit einer metallenen Gedenkplatte versehen.
Danach führte die Route weiter an der Our entlang flussauf, bis man am Losheimer Graben wieder die Heimat erreichte. Immer noch bei schönstem Wetter verabschiedete man sich nahe dem Autobahnende der BAB-A1 auf einem Bergrücken bei Blankenheim.
Wieder einmal war eine schöne Tagestour zu Ende gegangen. Die Teilnehmer an der Tour kamen aus Luxemburg, aus dem Ruhrgebiet und aus Ostwestfalen zum Tourorganisator in die Eifel gereist. Guy aus Luxemburg hatte es sich nicht nehmen lassen, extra morgens in die Eifel zum Treffpunkt zu kommen und die Tour (fast) bis zum Tourende mitzufahren, bevor er sich erst bei St. Vith in Belgien von den Freunden verabschiedete, links abbog und wieder nach Luxemburg zurückkehrte. Die uneingeschränkte Meinung der Teilnehmer war, dass man auch im kommenden Jahr wieder durch die Ardennen im Dreiländereck cruisen muss!
Es war einmal so richtig entspannend diese Tour nur mit vier Teams zu fahren. Wir brauchten kein Roadbook und mussten auch nicht ein einziges Mal auf verloren gegangene Teilnehmer warten. Ohne Absprachen konnte das Führungsfahrzeug die Route verlassen und die Richtung ändern, da die Gruppe so übersichtlich war. Und die unzähligen Kurven nicht nur an den Flussläufen, sondern auch an den steilen Bergstrecken in den luxemburgischen und belgischen Ardennen mit den vielen Haarnadelkurven, liessen unsere Roadster wieder einmal so richtig in ihr Element kommen. Sonne, trockene Strassen und sehr wenig Verkehr, bescherten uns einen ganz tollen Tag und eine richtig schöne Tagestour im Kreis von Freunden! Haben wir eigentlich schon erwähnt, dass wir gegen Mittag landestypisch in Luxemburg zu Mittag gegessen und eine Pause eingelegt hatten? Wir freuen uns gemeinsam schon heute auf die nächste Schmuggler-Tour im Jahr 2011!
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