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Ein Bericht vom 4. Benefiz-Corso der SLK-Risti und ihrer Freunde Nürburgring-Nordschleife am 16. Oktober 2010
Der NÜRBURGRING live: Die Grüne Hölle Am heutigen Samstagmorgen erlebten wir die Grüne Hölle wie man sie kennt und warum man ihr unbedingt Respekt zollen muss: Der Regen kam stellenweise waagerecht und die Nebelschwaden zogen über die Eifelhöhen, hüllten die Nürburg in ein undurchsichtiges, graues Wolkenkissen und sorgten für äusserst erwartungsvolle Blicke unter den Teilnehmern an unserem heutigen Corso über die berühmt-berüchtigte Nordschleife.
Nach und nach trafen die Teilnehmer im Welcome-Center-Nürburgring ein und parkten ihre Fahrzeuge in der Tiefgarage, die uns die Nürburgring GmbH freundlicher Weise wiederum kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. - Vielen Dank! Peter begrüsste die Teams und händigte jedem eine Freie Durchfahrkarte aus, die den Einlass sicherstellte. Im Parkhaus wurden die Teams von Mitarbeitern der Streckensicherung Nürburgring begrüsst, die die Spenden entgegennahmen und den Fahrzeugen den Button auf die Windschutzscheibe hefteten, der die Teilnahme an unserer Fahrt über die Nordschleife sicherstellte.
Trotz der widrigen Witterung blickte man nur in lachende und fröhliche Gesichter; es herrschte wieder einmal eine tolle Stimmung unter den Teilnehmern! Kurz nach 08:00 Uhr erschien Markus Krämer mit seinen Brüdern und nahm die Geschenke und Genesungswünsche entgegen, die professionelle Rennfahrer an Peter gesendet hatten und die Markus alles Gute wünschten.
Dann kam der Abruf durch die Rennleitung und Peter führte die endlos scheinende Kolonne der Teamfahrzeuge auf dem Standstreifen der B-258 zur Einfahrt auf die Nordschleife. Dort wartete bereits das Videoteam und befestigte die Videokameras an zwei Fahrzeugen. - Wir werden hier in Kürze davon berichten und die Bestelladresse veröffentlichen. Aus Gründen der Sicherheit hatten Peter und Klaus, ein Sicherungsfahrzeug der Streckensicherung angefordert und vor dem Corso der Teilnehmer positioniert.
Und dann ging es endlich mit einer nebelbedingten Verzögerung von 20 Minuten los:
Wir fuhren auf der Döttinger Höhe auf die Rennstrecke auf und erreichten wenige Augenblicke später den Einstieg in die Hatzenbach. Der Regen klatschte gegen die Windschutzscheiben, die Gischt schlug den Fahrzeugen entgegen, und die Teilnehmer erhielten ganz schnell und eindrucksvoll die Antwort auf die Frage, warum die Nordschleife voller Ehrfurcht auch Grüne Hölle genannt wird.
Zügig, aber der Witterung vollkommen angepasst und Respekt zollend, fuhren wir den Corso durch die Nässe und den Nebel. Hinter unserem Corso wurde dann die Strecke vorübergehend geschlossen und die Auflösung des Nebels abgewartet.
Das Mittagessen nahmen wir wieder in der Pistenklause in Nürburg ein. Peter und Klaus hörten nur respektvolle Bemerkungen in Bezug auf die Nordschleife im Regen und bei Nebel. Einige Teilnehmer berichteten von unterwegs heftig und nervös blinkenden ESP-Leuchten usw. - Die Teilnehmer führten Benzingespräche ohne Ende!
Nachfolgend die Streckenverhältnisse bei der Anfahrt "Kesselchen":
Hier eine Impression
auf der "Döttinger Höhe" beim Anflug der Teams bei Regen und in der
Wassergischt.
Gegen 13:15 Uhr
brachen noch 18 Teams zu einer gemeinsamen Ausfahrt durch die Eifel
auf. Auf dieser verkürzten Tagestour riss plötzlich der Himmel auf
und zeigte stellenweise blaue Flecken. Die Gruppe war 90 Minuten
unterwegs und verbrachte den weiteren Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in
einem Hotel-Café im Nationalpark Eifel nahe der belgischen Grenze.
Drei Teams blieben noch bis 18:00 Uhr sitzen und erzählten vom
Nürburgring, von gemeinsamen Italientouren, Unternehmungen usw.
Die weitesten Anreisen: Ein Team kam aus Schweden an den Nürburgring, und je ein weiteres Teams war aus Ostholstein und aus der Schweiz angereist. Und dann hatten wir noch Teilnehmer aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und aus weiteren Regionen Deutschlands unter uns. - Und fast alle versprachen mit leuchtenden Augen und - stellenweise - noch etwas fahler Gesichtsfarbe, dass sie im kommenden Jahr selbstverständlich sehr gerne wiederkommen möchten!
Das Spendenergebnis betrug € 3.470,--, wovon € 1.850,-- von den AMG-Freunde-Deutschland e.V. gesammelt wurden. Die Übergabe der Spende erfolgte am Abend des 4. November 2010 bei Markus Krämer zu Hause am Nürburgring:
Bei dieser Gelegenheit überreichte Peter auch die personifizierten Gruss- & Autogrammkarten von Michael Schumacher und von den Piloten des Mercedes-GP-F1-Teams Nico Rosberg & Michael Schumacher mit deren schriftlichen Grüssen an Markus Krämer, die ihm die Rennfahrer überreicht hatten:
Sehr geehrte Damen
und Herren, Wie es Markus geht und welche Erfolge er im Rahmen seiner Genesung erzielt hat und auch noch erzielen wird, findet man auf der Internetseite der Streckensicherung Nürburgring. Der betreffende Link steht in der Ausschreibung der weiteren Benefiz-Corsos der SLK-Risti.
Kommentare der Teilnehmer: Gisela:
Dorle & Heinz:
wir hoffen, dass Ihr
alle wohlbehalten nach Hause gekommen seid. Peter (Org.):
Ich muss Euch sagen,
dass Ihr ganz einfach grosse Klasse seid: Klaus (Org.):
auch ich möchte mich
ganz herzlich bei allen Teams für diesen gelungenen Tag bedanken,
den Ihr Euch trotz des wieder einmal miesen Eifelwetters nicht habt
verderben lassen. Wie Peter schon geschrieben hat:
Ihr seid
fantastisch! Angelika & Friedhelm:
… jetzt haben auch
wir die „Höllenfahrt“ kennengelernt, und das mit viel Vergnügen! Frank & Marvin: wollte nur sagen, dass es uns trotz des miesen Wetters viel Spaß gemacht hat wieder dabei zu sein. Hoffen, dass wir nächstes Jahr zum 5.und 6. Corso dabei sein dürfen. Herbert:
Tobias:
vielen Dank
für das tolle Erlebnis in der „Hölle“, bin mittlerweile
wieder an der Ostsee angekommen. Gloria & Klaus:
Josef & Egon:
auch von meiner
Seite nochmals vielen Dank für die gute
Vorbereitung und die Arbeit die Ihr Euch wegen
uns gemacht habt.
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